| Hybride Intelligenz bezeichnet die gezielte Verbindung von menschlicher Intelligenz mit künstlicher Intelligenz (KI) zur Lösung konkreter Aufgaben. In dieser Weiterbildung beschäftigen wir uns damit, inwiefern sich die pädagogische und fachliche Expertise durch den gezielten Einsatz von KI sinnvoll ergänzen lässt, um Motivation und Lernerfolg von Schüler:innen zu fördern. Theoretische Inputs werden mit praktischen Anwendungen des Gelernten kombiniert, um Chancen, Grenzen und Wirksamkeit des Ansatzes zu untersuchen. Als eine mögliche Umsetzung hybrider Intelligenz arbeiten wir mit KI-basierten Lerntutoren. Diese agieren nicht autonom, sondern werden durch menschliches Fachwissen, Domänenkenntnis und praktische Erfahrung im jeweiligen Kontext gesteuert. Die pädagogische Verantwortung bleibt beim Menschen; KI dient als Werkzeug zur Unterstützung von Lernprozessen. Ziel ist es zu untersuchen, ob durch Personalisierung, Adaptivität und ständige Verfügbarkeit Motivation und Lernerfolg gefördert werden können. Zunächst wird der Lerntutor aus der Perspektive der Lernenden erprobt. Anschliessend erstellt jede Person einen eigenen Lerntutor für die eigene Lerngruppe und erprobt dessen Einsatz im Unterricht. Danach erfolgt die Analyse der Interaktionen zwischen Lernenden und Lerntutor, einschliesslich der Besprechung mit den Lernenden. Die Ergebnisse werden im Rahmen eines Zoom-Calls innerhalb des Kurses gemeinsam diskutiert. Dieser Kurs ist Bestandteil des Moduls 2 «Menschliche und künstliche Intelligenz». Nach erfolgreichem Abschluss aller Kurse sowie des Leistungsnachweises wird 1 ECTS-Punkt (Microcredentials) vergeben. |
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